





Tunesien ist das nördlichste Land Afrika's und nur 140 Kilometer von Sizilien entfernt.
Es erstreckt sich zwischen dem Mittelmeer und der Sahara, zwischen 37° 20’ und 30°
10’ nördlicher Breite sowie zwischen 7° 30’ und 12° östlicher Länge. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung
zwischen Cap Blanc und der Grenzstation Bordj el Khadra beträgt rund 780 km, die
größte Ost-West-Ausdehnung zwischen der Insel Djerba und Nefta etwa 380 km. Die Mittelmeerküste
misst ungefähr 1.300 km Länge.
Der Nordwesten Tunesiens wird vom Tell-Atlas bestimmt. Parallel zur Nordküste verlaufen
von der algerischen Grenze bis zur Bucht von Bizerte die Gebirgszüge der Kroumirie
(700–800 m Höhe). Daran schließt sich nordöstlich das Mogod-Bergland (300-400 m Höhe)
an, welches zum Beispiel im Cap Blanc in einer meist steilen Felsküste ins Mittelmeer
abfällt. Auf der dem Wind abgewandten Seite des Gebirges schließt sich das Talbecken
des ganzjährig wasserführenden Medjerda an, dessen Unterlauf zur wichtigsten Agrarzone
des Landes gehört.
Klima
In Tunesien stoßen mediterranes und arides Klima aufeinander. Die Niederschläge nehmen
von Nord nach Süd ab und von Ost nach West leicht zu. Es lassen sich unterscheiden
der winterfeucht-sommertrockene Norden, die vom wechselhaften Klima bestimmte zentraltunesische
Steppenregion mit heißen Sommern, kalten Wintern und abnehmenden Niederschlägen,
die vom Meer beeinflußte Mittelmeerküste mit ausgeglichenerem Klima und das Wüstenklima
südlich der Schotts.
Mit zunehmender Entfernung vom Mittelmeer weicht sein ausgleichender Einfluß einem
kontinentalen Klima. Die Mitteltemperaturen liegen im Januar bei 10 °C, im August
bei 26 °C (Tunis). Südlich des Atlas herrscht ganzjährig trockenheißes Wüstenrandklima
mit sehr unregelmäßigen Niederschlägen. Die Temperaturen erreichen hier Maximalwerte
bis 45 °C wobei es zu 10 °C Temperaturdifferenz im Schatten kommen kann (normalerweise
nur nur 5 °C. Die extremsten Unterschiede werden in der Sahara mit sommerlichen
Temperaturen von 50 °C und Bodenfrösten im Winter erreicht. Unerträgliche Hitze kann
der in Tunesien Chehili genannte Saharawind Schirokko bringen.
Niederschläge fallen fast nur in den Wintermonaten und werden meistens von Tiefausläufern
des weiter nördlich gelegenen Westwinddrifts herangeführt. Im Sommer liegt das gesamte
Land im Bereich der subtropischen Hochdruckzone, welche die Tiefdruckgebiete der
Westwinddrift um das Mittelmeer herumleitet.Jedoch kann es in Ausnahmefällen auch
im Sommer zu heftigen Regenfällen kommen, die vorher ausgetrocknete Oueds (Wadi)
in reißende Ströme verwandeln. Während im Norden die jährliche Niederschlagsmenge
bei 500-1.000 mm an der Nordküste und 1.500 mm im Gebirge liegt und damit für einen
erfolgreichen Regenfeldbau ausreicht, ist im Süden die Verdunstung stärker als die
unregelmäßigen Niederschlagsmenge von allenfalls 200 mm pro Jahr.
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Reisewetter: Mittelmeerklima im Norden und an der Küste, halbtrockenes Klima im Landesinneren und im Süden.Badeurlaub von Mitte Juni bis Mitte Oktober. Von Oktober bis Juli kann es auch mal Regnen
Beste Reisezeit: Mai - Oktober
Reiesewetter: Mittelmeerklima im Norden und an der Küste, halbtrockenes Klima im Landesinneren und im Süden Badeurlaub von Mitte Juni bis Mitte Oktober. Von Oktober bis Juli kann es auch mal Regnen
Beste Reisezeit: Mai - Oktober
Reiesewetter: Mittelmeerklima - halbtrockenes Mittelmeerklima Badeurlaub von Mitte Juni bis Mitte Oktober. Von Oktober bis Juli kann es auch mal Regnen
Beste Reisezeit: Mai - Oktober
Reisewetter: Halbtrockenes Klima Badeurlaub von Mitte Juni bis Mitte Oktober. Von Oktober bis Juli kann es auch mal Regnen
Tunesien: Tunis |Beste Reisezeit: Mai - Oktober
Flora und Fauna
An der Nordküste und im Atlasgebirge wächst mediterraner Laub- und Buschwald (Macchie) mit Steineichen, Korkeichen und Aleppo-Kiefern, wo neben Kleinwild auch Wildschweine Nahrung finden. Zwischen 1990 und 2000 hat der Waldbestand um 0,2 % zugenommen. In den sich anschließenden südlichen Steppen leben Gazellen. In den
Wüstengebieten kommen vor allem Heuschrecken, Skorpione, Schlangen und Bussarde vor.
Sprache
Tunesien ist unter den Maghreb-Staaten das aus linguistischer Sicht homogenste Land, weil fast die gesamte Bevölkerung Tunesisch-Arabisch spricht und auch das Schriftarabisch, die offizielle Amtssprache des Landes, beherrscht.
Für das Tunesisch-Arabisch, das eigentlich eine Mischung mehrerer Dialekte ist, gibt es keine offizielle Regulierung. Es wird vor allem als Alltagssprache verwendet. Nur im Süden des Landes und auf der Insel Djerba werden noch vereinzelt berberische Dialekte benutzt.
Während der Zeit des französischen Protektorats in Tunesien wurde die französische Sprache den Institutionen in Tunesien aufgezwungen, speziell den Bildungseinrichtungen. Nach der Unabhängigkeit wurde zwar die arabische Sprache wieder eingeführt, speziell Verwaltung, Justiz und Bildungswesen blieben jedoch lange Zeit zweisprachig. Tunesien ist den europäischen Sprachen auf Grund seiner geographischen Lage und durch die Medien und Tourismus stark ausgesetzt, was Kenntnis dieser Sprachen bei den Tunesiern fördert.
In den 1990er Jahren wurde das französische aus dem öffentlichen Leben zurückgedrängt, um einerseits den Zugang zu höherer Bildung zu vereinfachen und um das arabisch-islamische Flair im öffentlichen Raum zu beleben. Seit Oktober 1999 wird von allen Geschäftstreibenden verlangt, in ihren Werbeaufschriften mindestens doppelt so viel Platz für arabische wie für lateinische Zeichen zu verwenden. Die Verwaltung wurde dazu angehalten, alle Kommunikation auf arabisch umzustellen, obwohl dies bisher nur im Verteidigungs- und Justizministerium sowie im Parlament gelungen ist. Französisch wird somit zu einem Symbol des höheren Bürgertums.
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Verkehr
Tunesien verfügt über ein Straßennetz von fast 19000 km, davon 257 km Autobahnen, fast 12500 km befestigter Straßen, der Rest unbefestigt. Der Bau der Straßen begann in den 1880er Jahren. Ab den 1920er Jahren begann man, die Küstenstraße (die heutige Route nationale 1) von Tunis über Sfax und Sousse nach Gabès zu bauen. Es folgte eine Vernetzung der Straßen im Norden des Landes, während das Landesinnere bis in die 1950er bis 1970er Jahre auf seine verkehrsmäßige Erschließung warten musste. Die erste Autobahn wurde 1986 eingeweiht.
Der Personenverkehr wird größtenteils per Straße abgewickelt, entweder per Bus, der vor allem von der staatlichen Société nationale de transport inter-urbain angeboten wird. Daneben sind Sammeltaxis beliebt, die in Tunesien louage genannt werden.
Tunesien hat 2145 Kilometer Eisenbahnstrecke, das größtenteils aus der Kolonialzeit stammt, und 200 Bahnhöfe. Der Fernverkehr und die Vorortebahn von Tunis werden von der staatlichen SNCFT betrieben, während die Société des transports de Tunis die TGM und die U-Bahn Tunis verwaltet.
Es gibt 30 Flughäfen in Tunesien, davon sieben internationale Flughäfen. Die wichtigsten sind Flughafen Tunis, Monastir und Djerba. Tunis bekommt einen neuen Flughafen, der 2009 in Betrieb gehen soll und eine Kapazität von 5 Millionen Passagieren haben soll wobei seine Endkapzität bei 30 Million Passagieren sein wird. Tunesien wird im Linien- wie im Charterverkehr von vielen europäischen Flughäfen aus direkt angeflogen. Neben der 1948 gegründeten nationalen Fluglinie Tunisair gibt es zwei weitere, private Fluggesellschaften, nämlich Nouvelair Tunisie und Karthago Airlines.
Tunesien hat Handelshäfen in Bizerta, Gabès, La Goulette, Radès, Sfax, Sousse, Skhira und Zarzis. Sie unterstehen alle der staatlichen Hafenbehörde Office de la Marine Marchande et des Ports, gelten aber als nicht besonders effizient. Im 100 km südlich von Tunis gelegenen Enfidha wird deshalb ein Tiefseehafen gebaut, der 1,4 Milliarden Euro kosten wird und 5 Mio TEUs pro Jahr umschlagen kann.
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Telekommunikation
Logistik und Informationstechnologie sind die momentan am schnellsten wachsenden
Wirtschaftsbereiche Tunesiens, das Wachstum betrug 2007 14%. Dieser Sektor hat auch
in der langfristigen wirtschaftlichen Strategie der Regierung einen hohen Stellenwert.
In den Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur sollen in den nächsten Jahren fast
4 Milliarden Euro investiert werden und es wird erwartet, dass innerhalb der nächsten
fünf Jahre der Anteil dieses Sektors am BIP auf 27,5% steigt. Bereits jetzt hat Tunesien
einen sehr hohen Rang im Network Readiness Index; es liegt vor einigen EU-Staaten
und nimmt unter den arabischen Staaten den zweiten Platz ein.
Für März 2008 wurde die Zahl der tunesischen Internetnutzer mit 1,77 Millionen angegeben,
es gab 204.000 Internetanschlüsse, davon 106.000 ADSL-Anschlüsse.
Tourismus
Tunesien hat mit 1300 Kilometern Küste, zumeist mit Sandstrand, und einem reichen
kulturellen Erbe ein großes touristisches Potential. Der Fremdenverkehr hat sich
somit seit Anfang der 1970er Jahre auch zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt
und erwirtschaftete 2007 14,7% des BIP
Hatte Tunesien 1971 221 Beherbergungsbetriebe mit 41.000 Betten, so waren es 2005
816 Betriebe mit fast 230.000 Betten. 2007 besuchten 6,7 Millionen Auslandsgäste
Tunesien; die Einnahmen beliefen sich auf 3,05 Milliarden Dinar.
Ziele sind Küstenorte wie Hammamet, Nabeul, und Port El-Kantaoui, Monastir sowie
die Insel Djerba Erholung; von hier aus werden die Wüste Sahara im Süden erkundet
oder archäologische Fundstellen wie Karthago, nahe der im Norden des Landes gelegenen
Hauptstadt Tunis, besichtigt.
Etwas mehr als die Hälfte der Touristen stammen aus Europa, danach folgen die Nachbarländer
Libyen und Algerien. 2001 besuchten etwa eine Million Touristen aus Deutschland Tunesien,
diese Zahl hat sich seitdem um 50% reduziert.
Das Tourismusministerium Tunesiens versucht, in Europa gezielt Werbung zu schalten,
um das Land vom billigen Image zu befreien. Der Erfolg ist bisher ausgeblieben, direkte
Konkurrenten am Tourismusmarkt wie Ägypten, Marokko oder die Türkei haben höhere
Zuwächse an Besuchern und Umsätzen zu verzeichnen.
Währung und Wechselkurse
Die Landeswährung von Tunesien ist der Tunesische Dinar
1 TND = 1.000 Millimes
Die folgenden Geldscheine sind in dem Land gültig und im Umlauf:
* 30
* 20
* 10
* 5 TND
Wechselkurs
Den aktuellen Kurs findet Ihr unter:
http://www.bdb.de/html/reisekasse/waehrungsrechner.asp
Bank-Öffnungszeiten
Die Banken in Tunesien haben montags bis donnerstags von 8:00 bis 11:00 Uhr und von
14:00 bis 16:00 Uhr sowie freitags von 8:00 bis 11:00 Uhr und von 13:30 bis 15:15
Uhr geöffnet.



Bevor ich Euch unsere Bilder vorstelle und Erlebnisse auf Tunesien schildere, stelle ich Euch erstmal
das Land -Tunesien vor.
Wir waren insgesamt fünf mal in Tunesien. 2x in Monastir, 1x in Port el Kantaoui und 2x mal in Mahdia, das bis jetzt am besten war. Aber dazu komme ich später. Nun wünschen wir Euch viel Spaß beim lesen und stöbern.