






LANZAROTE:
ist die nordöstlichste der sieben großen Kanarischen Inseln, die im Atlantischen Ozean eine von Spaniens und liegt rund 140 Kilometer westlich der marokkanischen Küste und rund eintausend Kilometer vom spanischen Festland entfernt.
Hauptverkehrsanbindung ist der Flughafen Arrecife. Mit einer Fläche von 845,94 Quadratkilometern hat die Insel einen Flächenanteil von 11,29 Prozent an der Gesamtfläche aller Kanaren.
Durch die Nähe zu Afrika und dem europäischen Kontinent war Lanzarote wohl die erste Kanarische Insel, die besiedelt wurde.
1730 kam es auf Lanzarote zu schweren Vulkanausbrüchen. Am 1. September bildeten
sich auf einer Strecke von 18 Kilometern 32 neue Vulkane. Die Ausbrüche, die von
dem Pfarrer von Yaiza, Don Andrés Lorenzo Curbelo, bis 1731 detailliert dokumentiert
wurden, dauerten insgesamt 2.053 Tage und endeten im Jahr 1736. Am Ende hatte die
Lava rund ein Viertel der Inselfläche unter sich begraben, darunter die fruchtbarsten
Böden der Insel und mehrere Dörfer und Gehöfte. Stattdessen entstanden an dieser
Stelle hundert neue Vulkane, die den Namen Montañas del Fuego (Feuerberge) erhalten
haben. Anfangs war es den Inselbewohnern unter Androhung von Strafe verboten, die
Insel zu verlassen, da die Inselführung befürchtete, keine Arbeitskräfte mehr zur
Verfügung zu haben. Die Versorgung mit Lebensmitteln verschlechterte sich aber zusehends,
so dass der Hälfte der Bevölkerung erlaubt wurde, auf die Nachbarinsel Gran Canaria
auszuwandern. 1768 kam es zu einer Dürrekatastrophe, nachdem die Winterniederschläge
mehrere Jahre lang nicht fielen. Die Dürre forderte zahlreiche Tote, viele Bewohner
wanderten auf die Nachbarinseln oder nach Kuba und Amerika aus. Im Jahre 1824 kam
es zu einem erneuten Vulkanausbruch im Bereich von Tiagua, der aber bei weitem nicht
so schlimm war wie die Ausbrüche in den Jahren 1730 bis 1736. 1974 wurde hier der
Timanfaya-
Der Künstler César Manrique trug entscheidend zur Gestaltung der Insel bei. Manrique hat es sogar erreicht, dass außer einem Hochhaus in der Hauptstadt Arrecife, welches bereits stand, bevor César mit seinem Schulfreund die entsprechenden Gesetze durchbrachte, kein Gebäude auf der Insel höher als drei Stockwerke (also eine ausgewachsene Palme) gebaut werden durfte, und somit die Insel nicht für den typischen Massentourismus geeignet war.
Diese Entwicklung hat sich seit einigen Jahren zunehmend verändert, so dass in den
Touristenhochburgen Costa Teguise, Puerto del Carmen und Playa Blanca in Richtung
der Papagayo-






Geographie:
Lanzarote misst von Nord (Punta Fariones) nach Süd (Punta Pechiguera) rund 58 Kilometer
und in der größten Ost-
Lanzarote ist eine Insel vulkanischen Ursprungs. Vor rund 36 Millionen Jahren begannen
wiederholte unterseeische Vulkanausbrüche den Sockel der Insel zu bilden. Diese Eruptionen
entstanden durch Kontinentaldrift und Hotspot-
Die Oberfläche Lanzarotes ist durch vier vulkanische Hauptphasen entstanden, die
meist durch die Kalium-

Die Beste Reisezeit Lanzarote ist von März bis November, da die beiden Inseln etwas wärmer als die zuvor genannten Schwesterinseln sind ist die angenehme und warme Saison etwas länger. Aber auch während der Wintermonate hat man regelmäßig Tagestempraturen über 20°C.
Lanzarote liegt in der Passatzone, was dazu führt, dass auf der Insel ganzjährig frische Winde aus Nord bis Nordost wehen. Lanzarote besitzt ein ganzjährig mildes und niederschlagsarmes arides Klima, da die Passatwinde an der relativ flachen Insel meist nicht abregnen. Die Lufttemperatur liegt im Jahresdurchschnitt bei 20,5 °C. Der Monatsdurchschnitt beträgt im August 24,7 °C und im Januar 16,9 °C. Die Wassertemperatur des Atlantischen Ozeans schwankt durch das Aufquellen kalten Tiefenwassers vor der nordwestafrikanischen Küste und dem Kanarenstrom zwischen 22 °C im Sommer und 17 °C im Winter. Das macht in Zusammenhang mit dem Passatwind die teils hohen Sommertemperaturen erträglich.
Auf Lanzarote, wie auch auf den anderen Kanarischen Inseln, kommt es mehrmals pro
Jahr zu einer besonderen Wetterlage, wenn über der Sahara Staubpartikel durch Sandstürme
und starke Thermik bis in große Höhen transportiert werden. Mit südöstlichen Winden
werden diese Aerosole dann weit auf den Atlantik hinaus transportiert. Während solcher
Wetterlagen sinkt die Sichtweite auf der Insel bis auf wenige 100 Meter ab. Die Luft
ist dann voller Staub und der Himmel erscheint in einem schon fast unwirklichen Rot-



Sehenswürdigkeiten:
* El Golfo, halb versunkener Krater mit einer Lagune
* Montañas del Fuego, Feuerberge im Timanfaya-
* Papagayo-
* Salinas del Janubio
* Jameos del Agua, Kunstwerk César Manriques in Lavahöhlen
* Los Hervideros, "Kochlöcher" an der südlichen Lavaküste
* Mirador del Río, nördl. Aussichtspunkt von César Manrique
* Cueva de los Verdes, einer der längsten Lavatunnel der Welt
* La Geria, Weinanbaugebiet
* Jardín de Cactus, Kakteengarten von César Manrique in Guatiza
* Fundación César Manrique, Stiftung und Museum in Tahiche
* Castillo de Santa Barbara in Teguise
* Castillo de San Gabriel und Castillo de San José in Arrecife
* Bauernmuseum in Tiagua
* Monumento al Campesino, Bauerndenkmal mit Markt bei San Bartolomé
* Tropical Park, 45000 m² großer Vogelpark bei Guinate
* Tal der Tausend Palmen bei Haría
* Quesera de Zonsamas und Quesera de Bravo, Artefakte der vorspanischen Bevölkerung.


