




Montenegro
ist eine Republik an der südöstlichen Adriaküste in Südosteuropa. Sie grenzt an Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Kosovo und Albanien an.
Nachdem Montenegro nahezu 90 Jahre zu Jugoslawien gehört hatte, ist es seit dem 3. Juni 2006 wieder unabhängig.
Montenegro bedeutet wörtlich übersetzt „Schwarzer Berg“, während der Landesname Crna Gora mit „schwarzes Gebirge“, „schwarzes bewaldetes Gebirge“ oder „schwarzer Wald“ übersetzt werden kann. Die internationale Bezeichnung Montenegro stammt nicht aus dem Italienischen − der Name müsste sonst Montenero lauten − sondern aus dem Venetischen
Im Land existieren zwei internationale Flughäfen, der Flughafen Podgorica und der Flughafen Tivat. Die einzige in Montenegro beheimatete Linienfluggesellschaft ist Montenegro Airlines.
Die Hauptstadt Podgorica (bis zum Zerfall Jugoslawiens hieß sie Titograd)
dient den meisten Reisenden als Verkehrszentrum. Es sind keine herausragenden
Sehenswürdigkeiten vorhanden. Von besonderem Interesse ist ein 30 km nördlich
von Podgorica liegendes Kloster, das in etwa 900 Meter Höhe in einer riesigen
Felsnische „klebt“. Das 1665 erbaute Kloster zieht viele Pilger an
Klima Montenegro
Das Klima in Montenegro ist mediterran und mild, die Vegetation subtropisch. Im Sommer werden an der Adriaküste Mittelmeertemperaturen erreicht. Der Winter an der Küste ist mild und ohne Schnee und der Sommer trocken und heiß. Der Herbst ist meist sehr mild und der Frühling beginnt oft sehr früh. Im Hinterland Montenegros herrscht eher Kontinentalklima mit Schneefall im Winter.
Wassertemperatur zwischen 11°C im Februar und 25°C im August (Badesaison von 10.Mai. bis 08. Nov. mit Wassertemperatur über 18°C, Durchschnittswerte nahe Budva).
Für Reisen an die montenegrinische Küste eigenen sich die Monate Mai, Juni und September am besten. Die Hochsaison im Juli und August ist weniger günstig, v.a., da die Unterkünfte oft ausgebucht sind. Die Skisaison in Montenegro dauert von Dezember bis März.
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Sehenswürdigkeiten
Die berühmte Altstadt ist von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben und steht unter Denkmalschutz. Die komplette Altstadt wurde während des Erdbebens 1979 fast vollständig zerstört und nach Plänen aus österreichischen Archiven Stein für Stein im venezianischen Stil rekonstruiert.
Zwei der bedeutendsten Bauwerke Budva's sind die dreischiffige Kirche des Heiligen Johannes des Täufers aus dem 9. Jahrhundert und die orthodoxe Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit aus dem Jahre 1806.
Außerhalb der Stadt befindet sich auf dem Berg Spaß die 1860 von Österreichern errichtete Festung Mogren. Ebenso findet man einige Klöster mit kulturhistorischer Bedeutung.
Die Bucht von Budva wird außerdem von der kleinen Insel Sveti Nikola (unter der Bevölkerung auch Havaj genannt, abgeleitet von Hawaii) begrenzt. Sie ist die größte Insel Montenegros und war früher über eine Landzunge zu Fuß begehbar. Heute ist sie bis auf den Leuchtturmwärter unbewohnt.
Budva ist aufgrund seines milden Klimas, ca. 25 °C durchschnittlicher Wassertemperatur im Sommer und zahlreicher Sandstrände im Ort und in der Umgebung einer der beliebtesten Badeorte an der montenegrinischen Adriaküste. Seit 1923 wird die Stadt touristisch vermarktet.
Etwa einen Kilometer südlich der Altstadt befindet sich der 1.600 Meter lange Kiesstrand Slovenska Plaža (Strand der Slawen bzw. Slawischer Strand). Der Strand gehört zu den meistfrequentierten an der montenegrinischen Küste.
Von besonderer touristischer Bedeutung ist die etwa acht Kilometer südöstlich von Budva gelegene Hotelinsel Sveti Stefan.


Kotor ist eine alte mediterrane Handels-
Die Stadt mit ihren bedeutenden Kultur-













Sehenswürdigkeiten
Das fast 2.000 Jahre alte Kotor ist berühmt für seine von einer eindrucksvollen 4,5
km langen Stadtmauer umgebene mittelalterliche Altstadt. Zu den bekannten Bauwerken
gehört die romanische Sankt-
Weitere Bauwerke sind die einschiffige romanische St. Lukaskirche (1195), die im
17. Jahrhundert an die orthodoxe Kirche ging, und der Uhrturm im Renaissance-




Budva ist eine Stadt in Montenegro mit ca. 11.000 Einwohnern. Der Ort lag ursprünglich
auf einer Insel, die mittlerweile durch eine Sandbank mit dem Festland verbunden
ist. Es ist einer der ältesten Orte an der Adria, nach alter Mythologie vor über
2.500 Jahren von Kadmos, dem Sohn des griechisch-

